in Wirtschaft

Probleme ehrlich ansprechen!

Und dann natürlich die Erfolgsrezepte. Zum Beispiel: Probleme ehrlich ansprechen! Mitarbeiter und Öffentlichkeit mit der Realität konfrontieren! Das ist die Ausgangslage, um einen Dialog zu starten und die Veränderungsbereitschaft zu wecken. Oder: Wenn etwas gut läuft, schau aus dem Fenster und frage dich, warum du soviel Glück gehabt hast! Und schau in den Spiegel, wenn etwas schlecht gelaufen ist! Menschen und unter diesen natürlich auch Manager neigen dazu, es genau umgekehrt zu tun.

Das sind mehr als weise Worte von Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Telekom, auf die Frage welches Buch ihn inspiriert habe: Es ist „Good to great“ von Jim Collins. Das Ganze ist in der neuen, gedruckten Wirtschaftswoche zu lesen und noch nicht im WWW zu finden, einen Tag nach der Offline-VÖ (Update: sondern fünf Tage danach).

Menschen und Manager neigen zur Realitätsferne, gerade wenn es mal schief läuft wird gerne geduckt und ungern Verantwortung übernommen. Sehr en vogue ist das Schweigen. Wir unpolitischen Deutschen lassen uns eine Fiktion der Verantwortung erzählen. Guck mal, ich bin total lieb und kümmere mich um euch, bin nämlich auch ein Opfer der Handy-Überwachung! Angela Merkel ist unser aller alternativärmstes Vorbild.

Was so manche Wirtschaftsbücher angeht bin ich immer wieder überrascht welche Oberflächlichkeit der Erkenntnisse dominiert. Ich würde mich auf jeden Fall mal mit der Realität auseinandersetzen oder einen Dialog starten. Fang was an, es kann zu etwas führen!

Leave your mustard

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