in Film

Wovon träumt das Internet?


Der einzige Unterschied zwischen Träumen und dem Tod ist die Präsenz des Körpers.

Werden wir uns schon bald ins Internet hochladen um unsterblich zu sein? Und können Kühlschränke träumen? Wird uns durch unsere Internet-Abhängigkeit, ob datengestützte Lieferungssysteme von Lebensmittellagerhallen oder dem Über-Smartphone, eine Sonneneruption unsere Kommunikationssysteme komplett lahm legen? Und warum tragen Gamer Windeln?

Werner Herzog’s Dokumentarfilm „Wovon träumt das Internet?“ aus 2016 wurde gestern im linearen Fernsehen ausgestrahlt, in Englisch „Lo und Behold“ genannt, und liegt ein paar Tage auf den Servern von 3Sat. Herzog versucht die kolossale Veränderung des Internets auf den Menschen herauszufiltern, spricht mit Pionieren der ersten Stunde, unter anderm mit Hirnforschern, Robotik-Wissenschaftler, einer Sonnenforscherin und Elon Musk.

Eines wurde mir nach der Doku verstärkt bewusst: Wir müssen unabhängiger vom Internet werden und konstruktiv kritischer mit den Entwicklungen umgehen, es gibt noch soviel auf der Erde zu tun bevor wir uns auf den Mond oder Mars flüchten, I wonder don’t you?

via 3Sat

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