Abendshow eröffnet am BER!

Mit der ersten Frischzellenkur seit der Wende startet der RBB heute mit einem etwas jüngeren Format und sendet live vom BER. Das Logo und die Schriftarten hat sich der zwanghaft finanzierte Sender vor kurzem auch noch aufgehübscht.

Die Flughöhe hat die Abendshow mit den Partybullen schon ein Stückweit erreicht, mal sehen ob die beiden Berliner Originale, Britta Steffenhagen und Mario Seiffert, die Hauptstadt auch so abfeiern wie die Polizisten.

Steffenhagen: Wir haben eine ganz tolle DJane, Karla Kenya, und die legt zwischendrin Musik auf. Und dann haben auch die Beiträge eine Funktion von Musik.

Seiffert: In der ersten Sendung haben wir eine sehr spezielle Band zu Gast: die Beatsteaks. Sie werden einen Song unplugged spielen. Wir sehr stolz drauf, dass die dabei sind.

via rbb24

Speak German in Philly?

I remember knocking on the silver door at Bar Tausend under the bridge a few years back feeling slightly discombobulated. As the door opened, the bouncerette asked me whether I was on the guest list, in English. My gut reaction was to ask whether I have to speak English to order drinks, in German. I continued to speak German as she checked me off the list and walked into Tausend.

I’ve had conversations with expats in Berlin who have lived in the comeback city for 5 years and speak 5 words of German. Most of them have excuses and point out that they’re gonna enroll in a Volkshochschule language course soon. Due to the influx of new Berliners, who revel in it’s rich history of migration and openness to change, you can get by with English, but the times are changing, again.

Luckily enough, I speak both languages in their respective native tongue, yet I’ve never walked into a German bar or restaurant in the States where no one speaks English. I’m always amazed at Quebec and their quest to protect the French language, as it’s the only significant cultural enclave in North America that succesfully resists the English language.

Enter the urban legend of Muhlenberg, so it goes, German almost became the official language in the United States. There was a proposal in Congress to have all federal laws written in German and English, jaa se Tschermans love rules! The final vote in Congress for that proposal was supposedly never recorded, yet Muhlenberg, of German descent and first Speaker in the House of Representatives, was the one guy who tipped the vote.

This isn’t really the time to go traipsing around the globe revelling in our own ignorance. So please, hipster expatriates of Berlin. For the grannies who still live in your neighborhoods. For the Syrian immigrants who are busting their asses to learn the language of the country that took them in. For Dominik Drutschmann and his one day of relaxation. Bitte. Learn just a little bit of fucking German.

via Rebecca Schuman

Exportschlager Mustafa’s Gemüse Döner

„Der erste Berliner, der nach München geht“. Freiwillig, möchte man ergänzen. Und wer weiß, vielleicht sorgt die neue Versorgungssituation ja bald dafür, dass sich noch mehr Berliner nach München trauen. Natürlich nur zum Gucken und nur um den Gemüsedöner mal mit ein, zwei frischgezapften Maß Bier herunterzuspülen. Denn eins ist gewiss: Dahoam is dahoam.

via Angie Pohlers

Homöopathische Dosen der Homogenität

„Etwas martialisch zu fordern kennt man aus Bayern, aber nicht aus Berlin…Ich habe mich nie an Diskussionen über Quoten und Obergrenzen beteiligt.“ – Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

Auch wenn unser Berliner Bürgermeister etwas blaß auf der Oberfläche aussieht, den Müller aus Tempelhof würde ich nicht unterschätzen, er steht für den Geist von Berlin als Ort in dem jeder Mensch erst mal willkommen ist. Früher waren es die Hugenotten, feudale Steuerflüchtlinge und heute sogar Amerikaner, die vor Trump oder der Ungerechtigkeit flüchten und ja, Berlin nimmt sogar Menschen aus Oberbayern auf.

Hier steht immer noch „Mach Dein Ding“ auf fast jeder Stirn. Soziale Banden der materiellen Homogenität gibt es nur in homöopathischen Dosen. Es ist ok wenn manche Menschen das vergleichende, anhaftende Gleiche wollen, vielleicht finden sie südlich der Elbe eher Gleichgesinnte.

via Tagesspiegel