Planes, trains, automobiles and Hotel Orania


Steve Martin and John Candy didn’t take the train either

Trying to capitalize on Berlin-Kreuzberg’s Kottikiez vibe for tourists, with hotel prices of up to 700 Euros per night, the owner of the newly opened Hotel Orania, Dietmar Mueller-Elmau, thinks that not everyone can pay the price for a train ticket to Germany’s capital, the same goes for Hotel Orania, but Dietmar says it’s not Berlin’s fault.

Luckily enough, Berlin’s new airport is still not finished, if it were it might bring ever more gentrifiers to the city that’ll always become. And for those who can’t pay for the train ticket, you’ll have to either walk or stay at home. If that’s not an option, you can always try carpooling. In case you’re in total doubt and stacked with zero cash, you can lock yourself in the toilet on the train of your choice en route to big B.

Dietmar is highly familiar with overpriced hotel rooms in his castle in Bavaria. And he’s always liked contradictions, even as a kid, he once turned off the power during a classical concert in the castle where he grew up. It sounds like a task only a Zapatista is capable of!

I hope that Tricky’s observation of this small town big conglomeration and it’s free spirit stays longer than hotels no one has been waiting for:

„Berlin is the last big city in the world with a vibe“ – Tricky

via taz

#Farbenbekennen und kultureller Reichtum

Die Kampagne „Farben bekennen“ ist heute gestartet, sie porträtiert Geflüchtete, die sich als neue Berliner aktiv für andere und das gemeinsame Zusammenleben engagieren.

In den nächsten Tagen werden Plakate mit den Menschen der Kampagne in Berlin sichtbar sein. Im weltweiten Internetti und in U-Bahnen zeigen sich Geflüchtete, in denen sie sagen, warum es sich lohnt, Farbe zu bekennen und Verantwortung zu übernehmen.

Teil der Kampagne ist auch ein Wettbewerb bei dem jeder Farben für das „typisch deutsch“ sein bekennen kann, wie z.B. Prozesse total krass optimieren oder oberflächlich urteilen. Als potenzieller Preis winkt eine Einladung zur Kampagnenweihnachtsfeier im Roten Rathaus am 2. Dezember 2017.

Neben allen Beteiligten der Kampagne sind Unterstützer wie Sherry Hormann, Till Brönner, Niels Giffey am Start. Hinzu tritt Fetsum auf und Max Prosa liefert einen gemeinsamen Song mit einem der Protagonisten bei einem „typisch deutschen Weihnachtsmarkt“.


Fatuma Musa Afrah (27) ist in Somalia geboren und 2014 von Kenia nach Deutschland gekommen. Sie kennt kaum ein Volk, das so willens ist, aus der eigenen Geschichte zu lernen. Sie will nichts geschenkt bekommen und leistet schon ihren Beitrag als Menschenrechtsaktivistin und in dem sie ein Netzwerk aufbaut um Geflüchtete in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Mitte is so over


So sieht eine temporäre Fahrradampel in Berlin aus, rot ist die Farbe der Liebe

Warum flüchten Menschen immer wieder nach Berlin? Sie wollen raus aus ihrer eigenen kleinbräsigen Gemeinde. Hugenotten suchten Religionsfreiheit. Württemberger fliehen vor Kehrwochen und der Schwabenstasi. Amerikaner vor Trump, teuren Mieten in New York oder der Walmartisierung Amerikas. Düsseldorfer von der Kö. Frankfurter vor drögen Erbsenzählern. Und auch Menschen aus Bayern finden Inklusion und freie Kultur interessant.

Was dabei mitzieht sind die geistigen und sprachlichen Handlungen ihrer eigenen kulturellen Prägung. Berlin wird menschlicher, kulturell reicher, bunter und mal wieder unfertig und das ist gut so. Es gibt für jeden Bundesligaverein eine Fankneipe, Exilbayern Stammtische und sogar Einkaufsmöglichkeiten für Materialisten.

Leider ziehen auch kleinbräsige Ohren und Nasen mit, die unfairer Weise zuviel Gewicht im Zerstören der Off-Kultur haben dafür aber mittendrin statt nur dabei sein wollen. Und oft sind es Menschen deren eigene egoistische Ruhe und olfaktorische Reinheit erkauft wird, sie aber selber nichts zum originellen, gesellschaftlichen Geiste der Hauptstadt beitragen.

So wie jetzt auch in einem ehemaligen Schwulenclub, dem Ackerkeller, in dem aktuell ein Frühstücksladen sitzt. Erst war der Ort zu laut und dann störte der Geruch von Pancakes. Der Koch knickte ein nachdem sich Nachbaren über den Geruch beschwert hatten. Pancakes mit Beeren-Kompott und Mascarpone sind jetzt verboten! Ich fordere mehr Solidarität und Internationalität für Mitte-Pancakes!

Abendshow eröffnet am BER!

Mit der ersten Frischzellenkur seit der Wende startet der RBB heute mit einem etwas jüngeren Format und sendet live vom BER. Das Logo und die Schriftarten hat sich der zwanghaft finanzierte Sender vor kurzem auch noch aufgehübscht.

Die Flughöhe hat die Abendshow mit den Partybullen schon ein Stückweit erreicht, mal sehen ob die beiden Berliner Originale, Britta Steffenhagen und Mario Seiffert, die Hauptstadt auch so abfeiern wie die Polizisten.

Steffenhagen: Wir haben eine ganz tolle DJane, Karla Kenya, und die legt zwischendrin Musik auf. Und dann haben auch die Beiträge eine Funktion von Musik.

Seiffert: In der ersten Sendung haben wir eine sehr spezielle Band zu Gast: die Beatsteaks. Sie werden einen Song unplugged spielen. Wir sehr stolz drauf, dass die dabei sind.

via rbb24

Speak German in Philly?

I remember knocking on the silver door at Bar Tausend under the bridge a few years back feeling slightly discombobulated. As the door opened, the bouncerette asked me whether I was on the guest list, in English. My gut reaction was to ask whether I have to speak English to order drinks, in German. I continued to speak German as she checked me off the list and walked into Tausend.

I’ve had conversations with expats in Berlin who have lived in the comeback city for 5 years and speak 5 words of German. Most of them have excuses and point out that they’re gonna enroll in a Volkshochschule language course soon. Due to the influx of new Berliners, who revel in it’s rich history of migration and openness to change, you can get by with English, but the times are changing, again.

Luckily enough, I speak both languages in their respective native tongue, yet I’ve never walked into a German bar or restaurant in the States where no one speaks English. I’m always amazed at Quebec and their quest to protect the French language, as it’s the only significant cultural enclave in North America that succesfully resists the English language.

Enter the urban legend of Muhlenberg, so it goes, German almost became the official language in the United States. There was a proposal in Congress to have all federal laws written in German and English, jaa se Tschermans love rules! The final vote in Congress for that proposal was supposedly never recorded, yet Muhlenberg, of German descent and first Speaker in the House of Representatives, was the one guy who tipped the vote.

This isn’t really the time to go traipsing around the globe revelling in our own ignorance. So please, hipster expatriates of Berlin. For the grannies who still live in your neighborhoods. For the Syrian immigrants who are busting their asses to learn the language of the country that took them in. For Dominik Drutschmann and his one day of relaxation. Bitte. Learn just a little bit of fucking German.

via Rebecca Schuman

Exportschlager Mustafa’s Gemüse Döner

„Der erste Berliner, der nach München geht“. Freiwillig, möchte man ergänzen. Und wer weiß, vielleicht sorgt die neue Versorgungssituation ja bald dafür, dass sich noch mehr Berliner nach München trauen. Natürlich nur zum Gucken und nur um den Gemüsedöner mal mit ein, zwei frischgezapften Maß Bier herunterzuspülen. Denn eins ist gewiss: Dahoam is dahoam.

via Angie Pohlers