John Perry Barlow lebt im Cyberspace

Einer der wichtigsten Internet-Pioniere, John Perry Barlow, ist in seinem Schlaf an einem Herzversagen gestorben.

Als Mitgründer der Electronic Frontier Foundation, Songwriter für die Grateful Dead und seiner Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace wird er als liberaler Bürgerrechtler aus dem Cyberspace der Menschheit für immer erhalten bleiben.

Vor 7 Jahren hatte ich die Chance im Crackers, ein ehemaliger Club in der Heidestraße, für 10 Minuten mit ihm zu sprechen. Ich wollte ihn als Speaker für die re:publica empfehlen, weil ich dachte, dass er dort interessierte Zuhörer finden würde.

John stellte schon früh spirituelle Fragen zu diesem neuen Ort als Unort, dem Nichts des Körpers, er war optimistisch und reflektiert; seine Unabhängkeitserklärung aus dem Jahre 1996 ist nach seiner Trennung von Körper und Geist mindestens genauso relevant.

Unsere persönlichen Identitäten haben keine Körper, so daß wir im Gegensatz zu Euch nicht durch physische Gewalt reglementiert werden können. Wir glauben daran, daß unsere Regierungsweise sich aus der Ethik, dem aufgeklärten Selbstinteresse und dem Gemeinschaftswohl eigenständig entwickeln wird.

via heise

Corporate Spiritual Spies

True freedom starts in the mind, yet large corporations want to infest mindfulness with money in hopes that employees will become more productive for profits.

But practising mindfulness to deal with work-related stress is not turning us into rebels, it’s making all docile.

Despite it’s amiable goal, we should own and invest our limited time in personal and social spiritual development and not in corporate spiritual spies who own a passive aggressive agenda of growth nirvana.

via William Little