Werbeblender: Locker mit der Commerzbank

Laut der amerikanischen Rating-Agentur Fitch benötigt die Commerzbank erneut Staatshilfe. Bei 687 Mio Verlust in Q3 und einem erneuten Bedarf von 3 Milliarden Taler stellt sich die Frage mit welchen Rechenschiebern in Mainhatten jongliert wird.

Vor nicht allzu langer Zeit, so vor 2 Jahren, schaufelten sie mit voller Liebe zum Detail ihre faulen Geschäfte von 15,5 Milliarden sowie 39,9 Milliarden Euro aus der Dresdner Bank Fusion fleissig in ihre “Bad Bank”. Jetzt liegen die Milliarden irgendwo zerstückelt herum und erleuchten sich eigenständig um im Nirvana der “Good Bank” ein kleiner Teil des grossen Ganzen zu werden.

Eigentlich alles ganz easy, wir Steuerzahler sind mit 25% an der Bank beteiligt, die Jungs und Mädels von BlackRock mit 3,07%, auch bekannt als weltgrößter Vermögensverwalter, das Bank Forum aus der Ukraine mit 89,3%, sogar die Promswjasbank aus Russland ist mit 15,32% dabei. Seit kurzem stehen alle Beteiligungen auf dem Prüfstand.

Und weil der informierte Verbraucher von den satten 2,1% Festzinsen auch profitieren will, ist aber nur 1 Jahr garantiert, gibts voll locker Werbedruck auf allen Kanälen. Deswegen bin ich total entspannt wenn eine unprofitable Bank, die wieder Steuergelder benötigt, voll locker mit Steuergeldern um mickrige Zinsen wirbt.

Merkel Inlay Werbeschleuder

merkel-inlay-schleuder

Merkel verschleudert Steuergelder mit Inlay-Anzeigen im Spiegel 41/2011 sowie anderen Mainstream-Werbeträgern und muss dem Leser erklären, dass es einen Bundesfreiwilligendienst gibt und sie eine Heuchlerin der Kernkraft ist.

Kosten für 1/1 Anzeige laut Listenpreis 58.973 Taler. Der Preis für den Druck sowie Inlay liegen eher bei ca. 100.000 pro Titel. Ich dachte wir hätten eine Schuldenkrise, aber was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Real leadershit.