Mich fragt selten jemand in Berlin was ich den so beruflich mache. Sobald ich gen Südwesten fahre ändern sich die kulturellen Codes. Der kapitalistische Narzismuss findet sich in projezierten Äußerlichkeiten.
Mich fragt selten jemand in Berlin was ich den so beruflich mache. Sobald ich gen Südwesten fahre ändern sich die kulturellen Codes. Der kapitalistische Narzismuss findet sich in projezierten Äußerlichkeiten.
Es gibt zu wenige Bands, die dem laschen, unpolitischen oder konservativen Mainschtream etwas entgegenzusetzen haben.
Plötzlich ist „authentisch“ sein wichtig für die Karriere-Chamäleons, die Pofallas dieser Welt: echt Wirken ist wichtiger als Sein.
Die Kampagne „Farben bekennen“ porträtiert Geflüchtete, die sich als neue Berliner aktiv für andere und das gemeinsame Zusammenleben engagieren.
Leider ziehen auch kleinbräsige Ohren und Nasen nach Berlin, die zuviel Gewicht im Zerstören der Off-Kultur haben. Und oft ist deren eigene egoistische Ruhe und olfaktorische Reinheit erkauft, sie aber selber nichts zum originellen, gesellschaftlichen Geiste der Hauptstadt beitragen.
