Słowiński Park Narodowy i Łeba

Go!

Q-Tip is back on track, this time he’s on with the Chemical Brothers new release “Go”, the second track on their upcoming album Born in the Echoes via se germanically inspired name Astralwerks. Released in May, the “Go” video has a Bauhaus/Kraftwerk/Metropolis feel and was directed by Michel Gondry, who also had his signature under the superhero action flik The Green Hornet, yup, with Christoph Waltz and Seth Rogen.

Metropolis on the edge of control. They take our money, but they won’t take our soul. Forget, ain’t gon’ do it no mo’. Won’t do what we told and we ain’t gonna fold. We go.

For all the German viewers, thanks to the royalty collectors Gema, who btw need some serious competition, the “Go” video can’t be found on YouTube, only on the mighty sluggish vevo. Thanks to the Brothers for uploading the Gema friendly version a few days ago. Go, go, go.

 

World Cup of Hockey?

For the third installation of the “World Cup of Hockey” in 2016, the Europe All-Stars will exclude Czech Republic, Finland, Russia and Sweden, but include countries such as Slovakia, Switzerland, Germany, Austria, France, Denmark, Norway, Latvia, Belarus, Estonia, Slovenia, Kazakhstan, Lithuania (among others).

Wow, that’s the most confusing Team Europe ever. I can’t wait to hear the introduction on the ice to that one! Now two groups are being lumped together:

Group A: Canada, Czech Republic, USA, Europe All-Stars

Group B: Sweden, Finland, Russia, U23-North Americans

Sure, the best teams in Europe are the Czechs, Finns and Swedes, I think the Swiss could go solo as well in terms of performance. It’s a bit akin to the NBA World Championship or MLB World Series, not quite that global, rather North American. For a truly global world cup of hockey, I would like to add the Caribbean All-Stars to Group A, which includes players from Jamaica and Barbados.

via Puck Daddy

Probleme ehrlich ansprechen!

Und dann natürlich die Erfolgsrezepte. Zum Beispiel: Probleme ehrlich ansprechen! Mitarbeiter und Öffentlichkeit mit der Realität konfrontieren! Das ist die Ausgangslage, um einen Dialog zu starten und die Veränderungsbereitschaft zu wecken. Oder: Wenn etwas gut läuft, schau aus dem Fenster und frage dich, warum du soviel Glück gehabt hast! Und schau in den Spiegel, wenn etwas schlecht gelaufen ist! Menschen und unter diesen natürlich auch Manager neigen dazu, es genau umgekehrt zu tun.

Das sind mehr als weise Worte von Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Telekom, auf die Frage welches Buch ihn inspiriert habe: Es ist “Good to great” von Jim Collins. Das Ganze ist in der neuen, gedruckten Wirtschaftswoche zu lesen und noch nicht im WWW zu finden, einen Tag nach der Offline-VÖ (Update: sondern fünf Tage danach).

Menschen und Manager neigen zur Realitätsferne, gerade wenn es mal schief läuft wird gerne geduckt und ungern Verantwortung übernommen. Sehr en vogue ist das Schweigen. Wir unpolitischen Deutschen lassen uns eine Fiktion der Verantwortung erzählen. Guck mal, ich bin total lieb und kümmere mich um euch, bin nämlich auch ein Opfer der Handy-Überwachung! Angela Merkel ist unser aller alternativärmstes Vorbild.

Was so manche Wirtschaftsbücher angeht bin ich immer wieder überrascht welche Oberflächlichkeit der Erkenntnisse dominiert. Ich würde mich auf jeden Fall mal mit der Realität auseinandersetzen oder einen Dialog starten. Fang was an, es kann zu etwas führen!

Exporting Soft Culture

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One of the sluggish, paywall pages at Handelsblatt Global Edition.

Germans are great at exporting heavy machinery, yet lackluster at exporting soft culture in form of professional, news media publications in English.

There have been some, partly lovable attempts from German media companies, to establish and attract a global audience in English. So far, only Spiegel International can play with the big boys in term of reach and relevance. Once up and running was Berlin Worldwide in the early 2000s, but Springer pulled the plug after the numbers didn’t add up. Bild, Germany’s biggest tabloid, tried as well and pulled the same plugs after a few years – it can’t even be found in the archives.

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A former title page of Berlin Worldwide in the Waybackmachine.

Then there’s The Local, run by Swedes, doing digital only news with a solid run. Just recently, Handelsblatt launched it’s English edition into a paywall and is gaining some traction. The idea itself is unique, since there isn’t one notable business media staple, Made in Germany, in the world’s lingua franca. Personally, I think it’s a bit too patriotic, which in itself is worth a century of dissertations, what it means to be a patriotic German, or better European. At least it’s possible to do big global business without guilt, by exporting heavy machinery, which includes tanks and guns. Technically the site is pretty sluggish and could see some usability updates.

Then there’s ZEITmagazin’s “Berlin State of Mind” print only cultural read, which launched in 2013. Funny that a Hamburg-based media company needs Berlin as it’s tag line. I think it’s the most ambitious soft culture zine about and from Germany out there. Glossy, yet with a solid editorial focus on photography and aesthetics. Too bad, you can’t really find it on the Interwebs or order it for English speakers to understand. Last but not least, there’s Deutsche Welle, pretty much a force funded political arm of the German Foreign Ministry, albeit in 30 languages and ad free!

I wonder whether German culture isn’t made for a truly global read. If you look at The Economist, BBC or The Guardian, who’ve had a head start in terms of language competence, as well as some notable Empire experience, the Brits are clearly the true global media players. I think US publications are too America-centric and lack a certain cultural sensibility that drifts away from I’m a fifth Irish or NBA world championship rings.

Maybe a truly European global voice is needed, one that transcends borders, knowing that planet earth is tiny, yet embraces local patriotism with years of experience, unhurried and diverse, with the tightest data privacy, football and olives in the world.

Ich will nicht mehr füßeln

Eishockey in Deutschland ist immer noch ein Schatten seiner selbst. Nicht nur sportlich, auch finanziell. Der Deutsche Eishockey Bund (DEB) bringt es fertig nach einer erfolgreichen Heim-WM in 2010 und sprudelnden Einnahmen, dem Weltrekordspiel vor 77.803 Zuschauern auf Schalke, in die finanzielle Schieflage zu kommen.

Und das obwohl die Entwicklung eigentlich positiv ist. Zuschauerzahlen zeigen nach oben. Leon Draisaitl  ist das größte deutsche Talent seit Jahren und versucht sein Glück aktuell in den USA. Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist weltweit die Nr. 3 was die Zuschauer in den Stadien angeht. Direkt hinter dem Fußkontaktsport lockt Eishockey die meisten Zuschauer in die Hallen Deutschlands. Und wenn es sein muss, kommen zu einem Lokalderby zwischen der Düsseldorfer EG und den Kölner Haien mal eben 51.125 Eishockey Fans ins Stadion.

Es wird Zeit, dass sich das Interesse der deutschen Fans am Eishockey in sportliche und finanzielle Erfolge umsetzen lässt. Es wird auch Zeit, dass der Fußkontaktsport von Schwalben-Profis, quasi deutscher Ersatznationalstolz, aus der Dauerschleife von Berichterstattungen und Talkshow-Analysen um den eigenen Kreis heraus dreht und Eishockey seinen Platz in der Aufmerksamkeitsökonomie einnimmt. Entwicklungshilfe kommt von unseren österreichischen Nachbarn und Gummibärsaft-Marketeers: ServusTV überträgt die DEL. An anderer Stelle gibt unser heißgeliebter öffentliche-rechtliche Rundfunk Geld für das “Musikantenstadl” oder “Das große Schlüpfen” aus und verschwendet kostbare Sendezeit für eine alternde Zielgruppe.

Wenn Eishockey so viele Menschen in die Stadien locken kann, lassen sich bestimmt mehr junge Menschen inspirieren, die schnellste und härteste Mannschaftssportart der Welt zu lernen, um irgendwann den ersten WM-Titel klar zu machen, Olympia Gold zu holen oder die DEL Meisterschaftsschale in der Hand zu halten. Ich bin guter Dinge, wir stehen am Anfang.

Ambiguität is the real punk

das-ende-des-zufalls
In 2013 sind noch nie wie zuvor so viele Daten in der Menschheitsgeschichte gesammelt worden: 4.5 Milliarden Terrabytes.

In Santa Cruz löst das Predicitive Policing die Probleme kostengünstiger und effektiver als Menschen. Das letzte Mal als ich dort war wurde ich nach Einbruch der Dunkelheit mit meinem Camper vom Strandparkplatz vertrieben. So finden California Cops heraus, dass bestimmte Verbrechen ansteckend sind und sich vorhersagen lassen. Frauen kaufen im 3. Monat sehr wahrscheinlich die gleichen Produkte für ihre Kinder. Krankheiten verbreiten sich dank dem regen Flugverkehr zwischen den globalen Hubs schneller, lassen sich durch Big Data andererseits effektiver eindämmen.

Unser Leben wird berechenbarer. Der freie Wille erklärt nur wenig, eine große Beleidigung der Informatiker an die Menschheit, meint der Foscher Alexander Markowetz. Es besteht Hoffnung für die schon abgeschriebene, punkige Ambiguität: Singuläre Events wird man nie vorhersagen können. Dann kann sich der “Teppich der Ereignisse” in Berlin weiter ausbreiten.

via Das Ende des Zufalls auf 3Sat (nur bis zum 26.2.2015 in der Mediathek)

#weilwirdichlieben

“Berlin hat etwas von einer Utopie. Niemand muss sich auf eine Identität festlegen, und doch zählen alle Geschichten” – Deniz Utlu

So auch die #weilwirdichlieben Kampagne der BVG. Eine charmantere Herz und Schnauze Kampagne inklusive Tweets, Likes, Artikeln im Mainschtream, auf tumblr, Kino-Spots und Blogbeiträgen kann sich die BVG nicht wünschen. Und sie passt  zum Lebensgefühl der Stadt, denn auch die BVG hat keine Sperrstunde. Bastian Koch nennt es kalkulierten Bashtag. Gerade für einen Verkehrsbetrieb, die Mobilitätsader der Hauptstadt, der die Geduld der Mitfahrer fordert ist es konsequent den Dialog einfach fahren zu lassen.

Mit dem Kontrollverlust zu spielen und sich auf Schnauze-Feedback einzulassen ist mutig. Davon können sich so einige Kontrollfreaks ein großes Stück abschneiden. Vielleicht hat jemand mal genauer zugehört.

Das Mehr zu sehen

Lebensstil entsteht weniger durch äußere Bedingungen sondern durch innere. Dieser Zeitpunkt ist immer vorhanden, er erscheint heute präsenter weil wir durch die digitale Informationsflut mehr von Anderen erfahren als je zuvor und innere Bedingungen aus den Augen verlieren – die Kunst das Mehr nur zu sehen.

via Finanzwesir