German miracle on ice, to be continued


After beating Canada as olympic pioneers, the front pages of German newspapers actually took notice for the first time in history

I first hit the ice as a five year old kid in Highland Park, Illinois, where I learned how to skate and shoot. I made my rounds in the rink and was immediatly hooked to the world’s fastest team sport.

Back in Germany as an eight year old, I picked up the nuances of the game’s team spirit, as well as the ability to quickly read scoring opportunities. I played in one of Germany’s best youth programs for three years, and still is, in Mannheim.

One of the most influential ideas on how to play the game was my experience at a hockey camp, Huron Hockey School, in Canada. It was the read and react concept that stayed, to get a grip on it’s speed, grace and grit in the motherland of hockey.

Being a hockey player or fan in Germany is akin to rugby’s visibility in the United States. Finding a public place to watch international tournaments, forget about it, let alone find someone to watch with besides your hockey buddies; the media pretty much ignores it.


 A small black, red and gold flag sits in balcony plants of an unrenovated apartment building in Berlin, on the day of the olympic final between OAR and Germany

Despite that, the national league, DEL, fills more seats than any other sport in Germany, only second to soccer, aka football. For some reason that never transferred into any other sphere of media, higher number of active players or boosted local fan fare, yet the times are changing.

Thanks to Germany’s record NHL player and head coach, Marco Sturm, who has a major stake in decision making from the bottom up, he’s planted the strongest seeds we’ve ever seen grow. This miracle run to the finals is not a fly by night, Sturm, which means forward by the way, it’s the beginning of a new era in German hockey.

Now it’s time to work harder at Powerplay 26, a program from the national hockey federation, to improve competitiveness on multiple levels. From building new rinks to improved cooperation between all leagues and sound investments in better youth programs.

Most importantly, it’ll be hockey moms and dads who are the baseline of Powerplay 26 and can carry the legacy of Pyeongchang, they’ll bring the kids to the rinks, cheer in the bleechers and influence other parents to follow suit. Hopefully by then, we’ll see more cover stories in German media about how to score with style and efficiency, our world class goalies and the strongest team spirit on ice.

Deutschland schafft Sensation gegen Schweden


Eine wunderbare Zusammenfassung des Eis-Krimis auf Eurosport, die Eishockey deutlich emotionaler und kompetenter als ARD/ZDF begleiten

Mit der besten Mannschaftsleistung seit 1976 in Innsbruck zieht die DEB Auswahl mit 4-3 an Schweden vorbei und spielt im Halbfinale gegen Olympiasieger Kanada. Es ist der erste Sieg gegen den amtierenden Weltmeister mit den drei Kronen bei einem olympischen Turnier.

Ganz grosses Eishockey, ein super Vorbild für den Nachwuchs um den schnellsten Mannschaftssport der Welt in Deutschland mit einem dicken Ausrufezeichen auf die Karte zu setzen und in die Medien zu bringen, ihr habt es verdient, chapeau, es wird Zeit, dass mehr Aufmerksamkeit und Geld ins Eishockey fliesst damit euer Erfolg nachhaltig wirkt!

Es gibt ja so Momente im Sport, die können auch ein langes Reporterleben erschüttern. Sie können einem auch eine Träne in die Augen treiben, in die Augen mit den nach vielen Tagen Pyeongchang langen Olympiaringen darunter. Das Siegtor von Patrick Reimer in der Verlängerung gegen Schweden war vielleicht bislang aus deutscher Sicht der Höhepunkt der Spiele überhaupt. – Claus Vetter

via hockeyweb

Osteuropa schätzt und nutzt seine Medienfreiheit

Wenn die europäische Union aus Radio und TV (EBU) eine Erhebung zum Vertrauen der verschiedenen Mediengattungen zum Leben erweckt, stellt sich sofort die Frage wie glaubwürdig die Studie ansich ist.

Solider wäre es wohl wenn eine Uni oder ein nachweislich unabhängiger Dienstleister sich der Sache annimmt. Immerhin, es wurden 1.000 Face-to-Face-Interviews pro Land mit Personen ab 15 Jahren in 33 Ländern Europas durchgeführt.

Vertrauen ist ein großes, weites Feld. Er ist unser aller sozialer Klebstoff, von der Familie hin zur Eckkneipe im Kiez bis zu geistigen und sprachlichen Handlungen von Politikern. Allein die Defintion von Vertrauen hat in den letzten Dekaden einen Zuwachs an Erklärungen gesehen.


Radio geniesst mit Abstand das meiste Vertrauen als Medium in der EU

Eines ist sicher, dickes und dünnes Vertrauen lässt sich relativ klar definieren. Und die traditionellen Mediengattungen bewegen sich alle auf dünnem Vertrauen, sie müssen sich das Vertrauen immer wieder erarbeiten; über Zeit und mit konsequenten Handlungen und nachvollziehbaren Inhalten.

Womöglich geniesst das gesprochene Wort in Zeiten von antisozialen, digitalen Medien ein höheres, dünneres Vertrauen weil es sich weniger verfälschen lässt, du hörst was du hörst und weißt wer da spricht. Vielleicht ist es unsere Sehnsucht nach dem stammischen Lagerfeuer bei der uns ein Bonnehomme die Welt in einfachen Worten erklärt.

Andererseits stehen die Bürger des neuen Ostens dem Internet weitaus positiver und offener gegenüber. Dies kann ich in meinen persönlichen Erfahrungen bestätigen. Der Sprung von Staatspropaganda in TV und Radio hin zum dezentralen, offenen, und demokratischen Internet wirkte wie eine Befreiung für Polen, Esten, Litauer oder Bulgaren.


Ist den Deutschen die Sicherheit im Internet wichtiger als Freiheit?

via vprt

John Perry Barlow lebt im Cyberspace

Einer der wichtigsten Internet-Pioniere, John Perry Barlow, ist in seinem Schlaf an einem Herzversagen gestorben.

Als Mitgründer der Electronic Frontier Foundation, Songwriter für die Grateful Dead und seiner Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace wird er als liberaler Bürgerrechtler aus dem Cyberspace der Menschheit für immer erhalten bleiben.

Vor 7 Jahren hatte ich die Chance im Crackers, ein ehemaliger Club in der Heidestraße, für 10 Minuten mit ihm zu sprechen. Ich wollte ihn als Speaker für die re:publica empfehlen, weil ich dachte, dass er dort interessierte Zuhörer finden würde.

John stellte schon früh spirituelle Fragen zu diesem neuen Ort als Unort, dem Nichts des Körpers, er war optimistisch und reflektiert; seine Unabhängkeitserklärung aus dem Jahre 1996 ist nach seiner Trennung von Körper und Geist mindestens genauso relevant.

Unsere persönlichen Identitäten haben keine Körper, so daß wir im Gegensatz zu Euch nicht durch physische Gewalt reglementiert werden können. Wir glauben daran, daß unsere Regierungsweise sich aus der Ethik, dem aufgeklärten Selbstinteresse und dem Gemeinschaftswohl eigenständig entwickeln wird.

via heise

Eisbären sonnen sich in Los Angeles

Nachdem die Eishockey-Nationalmannschaft ihr einziges Vorbereitungspiel für Olympia mit 2-1 gegen die Schweiz gewonnen hat, gehts für die meisten Vereine der DEL in der Spielpause eher ruhiger zu.

Ein kleines Exportpflänzchen wagen die Eisbären Berlin. Sie nutzen die Zeit in Kalifornien bei ihrem Bruderverein der LA Kings als einwöchiges Trainingslager inklusive einem Testspiel gegen das Farmteam der kalifornischen Könige, der Ontario Reign.

Das ist alles ein absolutes Novum für eine deutsche Eishockeymannschaft, in den USA und im Sonnenscheinstaat zu trainieren und spielen. LA und Berlin sind seit 1967 schon städtepartnerschaftlich verbunden und dank Wowi verstärkt in der Filmbranche kooperativ.

 „Sportlich gesehen ist es ein guter Trip für uns, sicherlich auch für den mannschaftlichen Zusammenhalt. Wir sind nicht im Urlaub da, sondern zum Training und es wird ein gutes und interessantes Spiel gegen Ontario“. – Eisbären-Chefcoach Uwe Krupp.

via hockeyweb

Lost lines of code


A preserved myspace profile page from 2004 found laying around at archive.org

Firefox has 2.5 million lines of code, Windows XP has 44 million of it, without data or software a computer is empty. Once new versions of browsers and operating systems greet the world, more code gets layered into new lines of output.

And that output can get lost in cyberspace, since it’s mostly privately owned companies who cover large chunks of code who then either go bankrupt or it’s owners care less about concepts of preservation.

Dragan Epenscheid, media artist and Digital Conservator at Rhizome, talked about „The Preservation of Net Art as Resistance to Digital Industrialism“ at this years transmediale, as another media form where achives have the potential to produce amateur, private and new, new media.

As a way to shed light into our data being remixed and decontexualized without our knowledge, net art can play with the idea of what actual code is being contributed. Dragan pointed to forms of decontexualized data at tumblr; when you post new content, you’re asked to make the choice whether you’re posting a chat or text, yet is there a difference?

The question of what actual code is being contributed reminds me of business models that contribute money for money in return. What is actually being contributed to the human race? Or what happens when the storing value for rights to future payments keeps getting postponed? It’s refreshing to be at transmediale with curious minds looking for solutions far beyond busy bees flying circles.

Pictures of pictures of people with people

We are slaves to our phones. If you forgot how to lose yourself in live music, all you need to do is listen without whipping out your master. When the babble of the masses turn a kid, who took a selfie with Justin, into a meme of checking your phone in the moment, technology becomes air in the mind.